Auwald Biotop pixel Willkommen pixel
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pixel Herzlich Willkommen im Naturerlebnis Bruckmühl
Das Salus Auwald-Biotop:
Das Biotop befindet sich in dem beschaulichen oberbayerischen Ort Bruckmühl, im Mangfallgebiet am Alpenrand. Zwischen München und Rosenheim ideal gelegen, acht Kilometer von der Autobahn A8 entfernt, ist der Markt Bruckmühl leicht zu erreichen. Die Zugverbindung ist in beide Richtungen, München und Rosenheim gegeben. Er liegt auch auf dem populären Rad- und Wanderweg "Via Julia".
 
Geographische Lage und Klima:
Längengrad: 11´55´´ östlich
Breitengrad: 47´52´ nördlich
Höhenlage:   508 m ü.NN

Langjähriges Mittel
der Jahrestemperatur: 8ºC

Langjähriges Mittel
der Niederschläge: 1 125 mm
Durchschnittliche Schneehöhe: ca. 15 cm
Überschwemmungsgebiet der Mangfall

Auwald Biotop
 
Mit dem Besitzerwechsel des Wasserkraftwerks der Firma Steinbeis, ging auch der dazugehörige Auwald zwischen der Mangfall und dem Kanal in das Eigentum der Firma Salus über. Das Gelände umfasst 27 000 Quadratmeter, ist über 800 m lang und zwischen 30 und 50 m breit. Otto Greither hat es sich 1995 mit Erwerb des Auwaldes zur Aufgabe gemacht, einen der letzten natürlichen Auwälder in der Umgebung Bruckmühls, der Nachwelt zu erhalten, den heimischen Vögeln ein Paradies zu schaffen und der Bevölkerung eine grüne Oase zu sichern.

Plan Biotop

Auwälder begleiten Bäche und Flüsse, sind bei Hochwasser öfters überflutet und dienen als Rückhaltebecken bei großen Regenfällen. In den Überschwemmungsgebieten lagern sich ständig Schlamm und Erde ab, die für das Gedeihen des Auwaldes unerlässlich sind.

Das gesamte Auwaldgelände mit etwa 3 ha Fläche, wurde im Jahre 1951 von Herrn Steinbeis an den Fotografen und Ornithologen Adolf Peschke verpachtet, der darin eine Vogelfang- und Beringungsstation errichtete. Durch die jahrelange Beringung, die in Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Radolfzell erfolgte, zeigte sich, dass der Auwald eine wichtige Funktion für viele Vögel als Brut- und Durchzugsgebiet hatte. Adolf Peschke fing und beringte in 30 Jahren viele tausend Vögel und erhielt durch Ringwiederfunde Bestätigungen aus ganz Europa, Afrika und sogar aus weit entfernten Ländern wie Kasachstan.
 

Erst 1995 wurde das fast undurchdringliche Dickicht durch einen Weg erschlossen. Dieser führt von Ost nach West ca. 800 m durch den gesamten Auwald.
Abseits des Weges wachsen Farne zwischen den Bäumen, wilder Hopfen und Waldreben ranken an den Stämmen empor.
Die Natur ist sich dort weitgehend selbst überlassen. Umgestürzte Bäume bleiben als Totholz liegen und bilden Nahrung für Insekten, Pilze und Moose.
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Außer dem Wegebereich darf der gesamte Auwald nicht betreten werden. Er ist als Ruhezone ausschließlich den Tieren und Pflanzen vorbehalten.
 
Auwald Biotop pixel Das Auwald-Biotop ist ein Arboretum, eine Sammlung der Bäume. Fast alle in Bayern vorkommenden Bäume und Sträucher sind hier vertreten. Auwälder sind allgemein Mischwälder aus Weichhölzern. pixel Auwald Biotop
 
Doch es waren auch Eichen, Buchen und Nadelbäume, wie Fichten und Föhren vorhanden. Alle anderen Bäume, soweit sie im Auwald nicht vorkamen, wurden angepflanzt. So findet man den Speierling oder den Mehlbeerbaum und auch der legendäre Gingkobaum darf neben Exoten, wie Eukalyptus oder Lorbeerbaum nicht fehlen.
 
Auwald Biotop
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Auwald Biotop
pixel Eine besondere Attraktion ist der Kräutergarten in dem viele Heilpflanzenarten wachsen.
Viele dieser Arten verwendet die Firma Salus auch in ihren Naturarzneimitteln und Gesundheitsprodukten. Ein extra Giftpflanzenbeet zeigt vor allem unseren kleinen Besuchern von welchen Pflanzen man die Finger lassen sollte.

 
Angrenzend zum Kräutergarten befindet sich ein künstlich ange-
legtes Hochmoor, in dem seltene Moorpflanzen, wie die Moorbirke und der fleischfressenden Sonnentau zu entdecken sind. In der kleinen Torfhütte ist auf liebevolle Art und Weise das frühere Leben der Torfarbeiter nachgestellt. Dort kann man die urigen Werkzeuge und die "Torfmanderl" bestaunen. Das sind kleine Türmchen aus Torfquadern, die zum Trocknen aufeinander gestapelt wurden.
 
Viele schöne und selten gewordene Alpengewächse, wie der Frauenschuh oder die Feuerlilie gedeihen im Alpinum. Weiterhin wecken die große Minzensammlung, das Insektenhotel, und vor allem der Bienenbaum, bei dem man die fleißigen Arbeiterinnen beim Bauen und Pflegen der Waben beobachten kann, das Interesse des Besuchers. Über 250 Schilder geben dem Besucher Auskunft über Namen der Bäume, Sträucher und Stauden.

 
Zum Sommerfest 2009 wurde der Farnwald eröffnet. Auf einer kleinen, schattigen Lichtung, die von einem Rinnsal bewässert wird, sind über 35 verschiedene Farnarten zu bewundern.
Gartenfreunde finden im Farnwald sicher viele Anregungen für ihren eigenen Garten. Alle Farne sind mit Schildern versehen und eine Schautafel gibt Auskunft über die große Familie der Farne.
Der kleine Energie-Park stellt verschiedene alternative Energien dar, mit welchen man Strom erzeugen kann.
Ein Wasserrad am Kanal veranschaulicht die Wasserkraft, kleine, bunte Windräder die Windkraft, ein Rohr aus dem Boden die Erdwärme und eine Solaranlage die Sonnenkraft.
Der durch die regenerativen Energien erzeugte Strom bringt ein Licht zum Leuchten und treibt Wasserpumpen an. Schautafeln geben zusätzlich noch allgemeine Informationen über Stromerzeugung und deren Nutzung in Deutschland.
 
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